Hagen, Nordrhein-Westfalen

Eine Verwaltungssoftware,die von jemandem kommt, der sie benutzt.

Hinter dieser Anwendung steht kein Konzern und kein Investorenplan, sondern Adam Mansour aus Hagen. Sie ist entstanden, weil die Verwaltung von Immobilien an zu vielen Stellen aus Tabellen, Ordnern und Erinnerungsvermögen besteht.

Drei Personen in lila Kleidung nebeneinander

Wie das angefangen hat

Am Anfang stand eine Nebenkostenabrechnung, gegen die ein Mieter Widerspruch eingelegt hatte. Die Frage war simpel: Warum entfallen auf seine Wohnung diese Heizkosten? Die Antwort lag in drei Tabellen, zwei Ordnern und einem Gespräch, an das sich niemand mehr genau erinnerte.

Genau daraus ist der Grundsatz entstanden, der die ganze Anwendung prägt: Jede Zahl muss sagen können, woher sie kommt. Deshalb steht unter jeder Abrechnung der Verteilerschlüssel, deshalb nennt die Mieterhöhung die Sperrfrist und die Kappungsgrenze, deshalb begründet die Objektbewertung jeden abgezogenen Punkt in einem ganzen Satz.

Aus dem einen Modul sind viele geworden – Mietverträge, Buchhaltung, Mahnwesen, Mieterportal, Ticketing, Terminabstimmung. Was gleich geblieben ist: Jedes davon ist an einem tatsächlichen Vorgang entstanden, nicht an einer Funktionsliste.

Vier Grundsätze

Sie klingen selbstverständlich. Sie sind es im Alltag nicht – man erkennt eine Software daran, wie sie sich verhält, wenn etwas fehlt.

Jede Zahl muss erklärbar sein

Wo die Anwendung rechnet – Nebenkosten, Mahnzinsen, Kappungsgrenze, Objektbewertung –, steht daneben, wie sie darauf kommt. Eine Software, die einem Mieter widerspricht, muss begründen können, warum.

Fehlende Daten sind kein gutes Ergebnis

Was nicht erfasst ist, wird nicht als „in Ordnung“ ausgegeben, sondern als unbekannt. Eine Anzeige, die immer grün ist, hilft niemandem.

Kein Datenhandel, keine Zählpixel

Keine Analysewerkzeuge, keine Werbenetzwerke, keine fremden Schriften. Selbst die Logos in E-Mails werden angehängt statt verlinkt – ein Bild vom fremden Server verriete, wann jemand liest.

Aus der Praxis, nicht vom Reissbrett

Jedes Modul entsteht an einem echten Vorgang: der vergessenen Sollstellung, dem Handwerkertermin, der Abrechnung, der jemand widerspricht.

Wo das Projekt heute steht

Die Anwendung ist vollständig gebaut und wird laufend erweitert. Sie wird bisher nicht verkauft – es besteht kein Gewerbe, es gibt keine Preisliste und keine Verträge. Wer sie ansehen oder ausprobieren möchte, meldet sich einfach.

Was das für Sie bedeutet, steht offen im Impressum und in der Datenschutzerklärung: keine Registernummer, keine Umsatzsteuer-ID, weil beides tatsächlich nicht vorliegt – und nicht, weil es vergessen wurde.

Reden wir darüber

Schildern Sie kurz, wie Sie heute verwalten – und woran es am meisten hakt.